WERTstoff

FUSSpilz natürlich behandeln

mit Kokosöl, Speisestärke und Natron

Aus gegebenem Anlass, denn unsere Tochter hatte tatsächlich Fußpilz, möchte ich euch heute ein Hausmittel zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz vorstellen. Inspiriert von meiner eigenen Deocreme, die ja ebenfalls auf Kokosöl und Natron basiert und unter der Achsel ähnliche Funktionen erfüllt – nämlich die Bekämpfung von Bakterien und Pilzen und die Verschiebung des PH-Wertes in einen basischen Bereich.

Der sogenannte Fußpilz siedelt sich – wie der Name schon sagt – am Fuß an. Da sucht er sich die schön, muckelig – feuchtwarmen Stellen zwischen den Zehen. Die, die am schlechtesten abtrocknen und am wenigsten belüftet sind. Von Fußpilz betroffene Hautstellen sind gerötet und entzündet und eine Eintrittspforte für Bakterien. Muss gestehen, den ersten Hinweis unserer Tochter, das ihre Zehe juckt, hatte ich gar nicht so ernst und wahrgenommen. Beim zweiten (schmerzerfüllten) Hinweis waren dann schon beide Füße betroffen und zwar die letzten drei Zehenzwischenräume! Oje, da war die Haut ziemlich gerötet und teilweise auch ganz wund.

1. Fußbad mit Natron oder Basensalz

Ui, da hatte ich Alarm und war erst mal ganz aufgeregt – was mache ich denn jetzt? Natürlich war es am Abend, das Kind weinte, die Füße juckten. Also erst mal schnell ein Fußbad mit Natron. Natron ist basisch und schafft, in Wasser gelöst, eine Lauge. In diesem Milieu fühlen sich Pilze nicht wohl. Zudem wird ein Säureausgleich der Haut angeregt der ausleitend wirkt. Dazu wird ein Esslöffel Natron in einer Schüssel mit warmem Wasser aufgelöst und die Füße darin ca 10 bis 15 Minuten gebadet. Danach die Füße gut abtrocknen und trocken föhnen!

Wichtig ist, das die Füße während der Dauer der Behandlung bis zur Ausheilung trocken gehalten werden. Schweißfüße sollten verhindert werden. Auch das Tragen von Schuhen, in denen man leicht schwitzt – wie zum Beispiel Turnschuhe. Am Besten Leder oder gar keine Schuhe tragen und auch auf Socken verzichten wenn es geht.

2. Eine Salbe aus Kokosöl, Speisestärke und Natron

Um die betroffenen Stellen zu behandeln, habe ich einen Teelöffel Kokosöl mit einem halben Teelöffel Natron und einem halben Teelöffel Speisestärke vermischt und noch 3 Tropfen Teebaumöl dazugegeben. Auch Teebaumöl wird eine heilende Wirkung bei Pilzerkrankungen der Haut nachgesagt. Diese Salbe haben wir dann zwei mal täglich mit einem Wattestäbchen auf die zu behandelnden Hautstellen aufgetragen.

An den schlimmsten und offenen Stellen hat die Salbe für eine kurze Zeit gebrannt bzw. gejuckt. Das liegt am Natron, da es ja im Gegensatz zum PH-Wert der Haut basisch ist. Das Jucken hat aber immer schnell aufgehört und die Erfolge waren relativ schnell sichtbar. Meine Vorstellung war, jeden Abend ein Fußbad zu machen. Realistisch haben wir das 3 mal in zwei Wochen Behandlungsdauer geschafft. Was wir aber immer gemacht haben war die Salbe morgens und abends aufzutragen!

Und was hat da jetzt so gut gewirkt?

Ich kann es nur aus meinem Laienwissen erklären – so bin ich ja auch erst auf diese Idee gekommen. Wie schon erwähnt, schafft das Natron ein basisches Milieu, welches dem Fußpilz nicht gut gefällt. Die Speisestärke bindet viel Feuchtigkeit und hält den gecremten Bereich trocken. Auch das mag der Pilz gar nicht. Das Kokosöl wirkt antibakteriell und fungizid und bekämpft somit beide Probleme an den entzündeten Hautstellen.

Regelmäßig angewendet wurde der Fußpilz in unserem Fall erfolgreich zurückgedrängt. Wir haben die Salbe für ca. 2 Wochen angewendet. Ich habe die Füße dann nach längerer Zeit immer noch mal kontrolliert aber es ist alles heil geblieben. Und beim nächsten Jucken warte ich nicht mehr, sondern creme sofort ein – sicher ist sicher ;o)

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